„Mozart...nicht nur ein Name, sondern ein Genie, das auf diese Erde kam, dreißig und einige Jahre blieb, und als er die Welt verließ, war sie neu, bereichert und durch seinen Besuch gesegnet.“                                                                                                                                                                                    Leonard Bernstein

Warum Mozart?

Für die Tomatis Therapie wurden viele Versuche mit Werken anderer Komponisten unternommen, dabei stellte sich heraus, dass die Verwendung von Mozarts Musik überall auf der Welt die selbe Akzeptanz und eine verblüffende Wirkung zeigte. Tatsächlich werden die Werke Mozarts in jedem Land gleichermaßen gut angenommen und ermöglichen so, beim Horchtraining, das innere Gleichgewicht wiederzufinden. Entsprechend der Klassik sollte ein Gleichgewicht zwischen Rhythmus, Harmonie und Melodie, den drei wesentlichen Bestandteilen der Musik, bestehen. Bei Mozart ist diese ideale Ausgewogenheit vorhanden, was wohl den universellen Charakter seiner Musik erklärt. Ein weiterer Begleitaspekt liegt darin, dass bei Mozart der innere Rhythmus 0,5 Sekunden beträgt, was einem Herzschlag von 120 pro Minute entspricht und damit dem eines Neugeborenen entspricht.

 

Neben der Musik von Mozart werden bei der Tomatis Therapie auch Gregorianische Choräle verwendet. Der Choral entspricht nicht dem Herzrhythmus, sondern mehr dem Atemrhythmus. Die Gregorianik bringt die Atmung und den Herzschlag in Gleichklang und durch die Reichhaltigkeit an Obertönen bewirkt Sie eine energetische Aufladung der Hirnrinde. Die Choräle wirken besonders beruhigend und werden bei Angstzuständen empfohlen.

 

 A. Tomatis entschloss sich zur Verwendung gefilterter Töne, die das Ohr in seiner Aufgabe der Tonunterscheidung unterstützen. Bei einer Filterung bis etwa 4000 Hertz kann das Gehirn akustische Wahrnehmungen verarbeiten. Das Hören von noch höher gefiltertem Schall entspricht einer vorgeburtlichen Erfahrung, was aber nicht bedeutet, dass der Fötus nicht auch tiefe Frequenzen hören kann. Die Ursache, warum das Ohr schon so früh in der embryonalen Entwicklung funktionsfähig ist, liegt nach A. Tomatis in seiner Aufgabe, das sich entwickelnde Nervensystem zu dynamisieren. Um aus diesen pränatalen Fähigkeiten des Ohrs Vorteile zu ziehen, entschloss sich A. Tomatis zur Verwendung gefilterter Töne, die das Ohr bei der Tonunterscheidung unterstützen. Außerdem stimulieren hochfrequente Töne das Nervensystem weit mehr als niedrigfrequente. Die Zilien (Haarzellen), die beim Hören stimuliert werden, sind nämlich in den Bereichen, die hochfrequente Töne empfangen können, viel zahlreicher vorhanden als in jenen, die für die tiefen Frequenzen zuständig sind.

"Mozarts Musik ist so rein und schön, dass ich sie als die innere Schönheit des Universums selbst ansehe.".....Albert Einstein

„Mozart. Das bedeutet, die Welt hat einen Sinn, und er ist uns erspürbar im Gleichnis der Musik.".....Hermann Hesse

„Er ist das größte musikalische Genie, das je gelebt hat.....denn nichts kann gegen Mozarts Kompositionen bestehen.“.....Joseph Haydn

„Eine Erscheinung wie Mozart bleibt immer ein Wunder, das nicht zu erklären ist.“.....Johann Wolfgang von Goethe